Der Kaiser von Atlantis von Viktor Ullmann
Premiere am 29. November 2009, 20 Uhr, Opera Stabile der Staatsoper Hamburg
Foto: Steffen Gottschling
Spiel in einem Akt
Text von Peter Kien
Musik von Viktor Ullmann
Entstehungszeit- und -ort der Oper – das Konzentrationslager Theresienstadt im Jahre 1943 –
weisen den „Kaiser von Atlantis“ als Ausgeburt der Schrecken aus,
die die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Vernichtungsmaschinerie
des „Holocaust“ heimsuchten – darunter auch seine beiden im KZ ermordeten Schöpfer,
der Komponist Viktor Ullmann und dessen Textdichter Peter Kien.
Doch deren tragisch-komischer „Spiel“-Mix aus Lehrstück, Politrevue und Mysterienkult
verweigert sich in der Inszenierung von Nina Kupczyk jeder Betroffenheits-Correctness
und stellt Fragen nach Schuld, Widerstand, Erlösung und (Selbst-)Opferbereitschaft,
die bei aller symbolischen Überhöhung von Krieg und Vernichtung
zuerst eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst einfordern:
eine Erkundung des rechten Lebens in den Zeiten des Wahnsinns.
Musikalische Leitung: Bruno Merse
Regie: Nina Kupczyk
Bühne: Nina von Essen
Kostüme: Caroline Dohmen
Dramaturgie: Wolfgang Haendeler
Choreographie: Sven Niemeyer
Mit: Ralph Jaarsma (Kaiser Overall), Christian Senger (der Lautsprecher), Till Schultze (der Tod),
Tadahiro Masujima (Harlekin), Mindaugas Jankauskas (ein Soldat),
Katerina Fridland (Bubikopf, ein weiblicher Soldat), Svitlana Slyvia (der Trommler)
Camerata Hamburg
Premiere am 29. November 2009, 20 Uhr, Opera Stabile der Staatsoper Hamburg
Vorstellungen am 1., 3., 5., 7., u. 9. November, 20 Uhr
Kartenservice der Staatsoper Hamburg: Tel.: 040-35 68 68,
Mail: ticket@staatsoper-hamburg.de , Online Verkauf: www.hamburgische-staatsoper.de .
Eine Diplominszenierung der Theaterakademie Hamburg
in Kooperation mit der Staatsoper Hamburg

Der Kaiser von Atlantis Staatsoper Hamburg - Szenenfotos
Rezension NDR
Auszüge aus den Pressestimmen:
Hamburger Morgenpost: (…) Nina Kupczyk gelingt eine unheimlich dichte und eindringliche Einrichtung,
nicht zuletzt durch die Platzierung des Publikums auf Sitzquadern mitten im Spielraum.
Die Untoten geistern um die Besucher herum, der Kaiser thront auf einem elektrischen Stuhl,
und aus dem umgebenden Kabelnetzwerk (Bühne: Nina von Essen) scheint es kein Entkommen zu geben.
Mit messerscharfer Prägnanz exekutiert die Hamburger Camerata unter Bruno Merse die komplexe,
szenisch-gestische Musik - wahrhaft aufwühlend!
Die WELT: Wir sollten uns den Namen Nina Kupczyk merken.
Die junge Regisseurin hat als Diplomandin des Fachs Musiktheaterregie der Theaterakademie Hamburg
Victor Ullmanns im Konzentrationslager Theresienstadt 1943 geschriebene Oper "Der Kaiser von Atlantis" inszeniert.
Als Koproduktion mit der Staatsoper hatte die im Original weniger als eine Stunde dauernde Legende in vier Bildern
in der Opera stabile Premiere - durchweg packend, bildlich bezwingend, musikalisch exquisit (…)
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FILM
Des Kindes Mozart @sotto voce in der Nacht
34 Min. 16:9 Farbe (HD), Deutschland 2009
Pressemappe: Des Kindes Mozart_Presseheft
Setfotos: Studio Hamburg Set
Trailer Mozart 2
Interview Hamburg1
Info auf STAGEPOOL
Info Hamburger Abendblatt
TheaterfestivalHamburg_
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Archiv
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* Des Kindes Mozart @sotto voce in der Nacht *
Ein Film von Nina Kupczyk

Finale 09
Theaterakademie Hamburg zu Gast im Deutschen Schauspielhaus Hamburg
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Das Programm Finale 09
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Kartenvorbestellung
Vorbestellung via Telefon: 040 / 24 87 13
Des Kindes Mozart TRAILER.
Freitag, 10. Juli 21:30 - 22: 45 Malersaal
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DES KINDES MOZART@SOTTO VOCE. IN DER NACHT
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Film 30 Min. 16:9 Farbe (HD), Deutschland 2009
Im Anschluss an das LIEDFORUM
Mozart als vier Personen, weil ein Kind, das von Gott geliebt wird, zu viel ist für eine Welt. Weil eine Welt zu viel ist für so ein Kind.
Vierpersonenmozarts also, die immer wieder eine Sprache suchen und die sich ausdrücken müssen, weil sie viel zu viel wahrnehmen,
um jemals einszu werden. Und weil das Komponieren weniger anstrengend ist, als zu leben.
Der Film basiert auf der gleichnamigen Theaterfassung der Regisseurin,
erschienen 2005 im Athena Verlag (Uraufführung bei Radio Bremen 2007 als szenische Oper ohne Oper).
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Stab
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Mit: Thomas Schunke, Andrim Emini, Nadja Grotefendt, Hinderk Meiners Emrich, Corina Gerlach, Andreas Gräbe, Sarina Abram, Samuel Ivanov
Buch/Regie: Nina Kupczyk (Regie Musiktheater 8. Sem.), Kamera: Holger Jungnickel, Schnitt: Pawel Wlodarczyk und Irina Lass,
Ton: Christoph Knödler/ Mathias Buder, Licht: Fabian Oving; Ausstattung: Steffen Lebjedzinski, Kostüme: Caroline Dohmen,
Musik: Nina Kupczyk und Tom Oswald
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Unterstützt von
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©Steffen Gottschling
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www. MetropolisKino
* Filmpremiere 19.5.09 Metropolis Kino Hamburg*
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LMOPERN – OPERNFILME
In Zusammenarbeit mit Studio Hamburg, dem Studiengang Design, Medien und Information der Hochschule für angewandte Wissenschaften
Hamburg und dem Studiengang Musiktheater-Regie der Theaterakademie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg führen wir unser
Programm fort, das junge Filmemacher präsentiert, die versuchen, die Sprache der Opernbühne im Film einzusetzen.
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Des Kindes Mozart@sotto voce. in der Nacht
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D 2009, Nina Kupczyk 30 min.
Mit Thomas Schunke, Andrim Emini, Nadja Grotefendt, Hinderk Meiners Emrich, Corina Gerlach, Andreas Gräbe, Sarina Abram
Musik: Nina Kupczyk und Tom Oswald.
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Der Film basiert auf der gleichnamigen Theaterfassung der Regisseurin, erschienen im Athena Verlag (Uraufführung bei Radio Bremen 2007 als
szenische Oper ohne Oper). Das Stück wie auch der Film thematisieren die Frage, was es bedeuten kann, nicht nur hochbegabt zu sein, sondern
ein Genie, ein Mensch, von Gott geliebt, wie das Ausnahmetalent Wolfgang Amadeus Mozart. Aus ständig wechselnden Perspektiven versucht der
Film, die vielen Wahrnehmungsebenen des »Wunderkindes« als Klischee und Wirklichkeit in einem »Akkord der Gleichzeitigkeit« von Musik und
Bild in Szene zu setzen. Nina Kupczyk (* 1975), Stipendiatin der Bayreuther Festspiele 2000, Stipendiatin der Hochschule für Musik und Theater,
Hamburg, Einladung zur Bookexpo Chicago 2000 mit dem Buch »Der Lehrer und das Wunderkind«, veröffentlichte 2005 ihren ersten Lyrik- und
Prosaband »Aus der verbotenen Stadt« (Athena Verlag).
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19.5. 21.15 Premiere mit Gästen und Live-Performances und Fotoausstelllung Steffen Gottschling
Eintritt: 6 Euro, ermässigt 4
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Kartenbestellung unter http://www.metropolis-hamburg.de/
oder:
KINEMATHEK Hamburg e.V.
Kino METROPOLIS
Steindamm. 52/54
20099 Hamburg
Tel.: ++49 (0)40-34 23 53
Fax : ++49 (0)40-35 40 90
info@kinemathek-hamburg.de
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Der Film ist durch die aufwendige Produktionsweise (HD) aller beteiligten Gewerke bis hin zum künstlerischen Team eines der größten Projekte der HAW und stellt eine Mischung aus Profis, Studierenden und über 100 Studenten der HAW dar. Unter anderem steht er für eine übergreifende Koalition von dem Theater Oldenburg, dem Kostümfundus des Thalia Theater Hamburg, unzähliger Sponsoren, einem etablierten Musikensemble, einem bekannten Popmusik-Komponisten, Berufsschauspielern, einem weltweit anerkannten Hirnforscher und verschiedener Hochschulen Hamburgs da und nicht zuletzt Studio Hamburg, die sich alle am 19.5. 09 unter dem ungewöhnlichen Thema „Mozart“ treffen und sich dem vor allem auch "cineastisch" extrem heraus fordernden Ergebnis von 8 Monaten harter Arbeit um 21.15 Uhr im Metropolis Kino Steindamm 52-54 stellen.
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