"Der Kaiser von Atlantis" von Viktor Ullmann
Staatsoper Hamburg 2009
Foto H. Warneyer

NDR- Hamburg Journal: NDR Hamburg Journal
Szenenfotos: Kaiser
Auszüge aus den Pressestimmen:
Hamburger Morgenpost:
(…) Nina Kupczyk gelingt eine unheimlich dichte und eindringliche Einrichtung,
nicht zuletzt durch die Platzierung des Publikums auf Sitzquadern mitten im Spielraum.
Die Untoten geistern um die Besucher herum, der Kaiser thront auf einem elektrischen Stuhl,
und aus dem umgebenden Kabelnetzwerk (Bühne: Nina von Essen) scheint es kein Entkommen zu geben.
Mit messerscharfer Prägnanz exekutiert die Hamburger Camerata unter Bruno Merse die komplexe,
szenisch-gestische Musik - wahrhaft aufwühlend!
Die WELT:
Wir sollten uns den Namen Nina Kupczyk merken.
Die junge Regisseurin hat als Diplomandin des Fachs Musiktheaterregie der TheaterakademieHamburg
Victor Ullmanns im Konzentrationslager Theresienstadt 1943 geschriebene Oper "Der Kaiser von Atlantis" inszeniert.
Als Koproduktion mit der Staatsoper hatte die im Original weniger als eine Stunde dauernde Legende in vier Bildern
in der Opera stabile Premiere - durchweg packend, bildlich bezwingend, musikalisch exquisit (…)
Opernnetz- Atmosphärische Dichte
Es müssen nicht immer wagnersche Dimensionen sein, um einen eindrucksvollen Opernabend zu erleben
weiter: Opernnetz:
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-Auszeichnung für Musiktheater-Studentin -
Prädikat „Wertvoll“ für Film von Nina Kupczyk
In der Begründung der FBW-Jury, die den Film als „filmische Performance“ bezeichnet, heißt es u. a.:
„Mit eindrucksvollen Bildkompositionen aus drei Perspektiven interpretiert die Performance die drei verschiedenen Ichs
des Wunderkindes Mozart, zeigt sein ambivalentes Verhältnis zum Vater, seine Suche nach Liebe und Anerkennung,
sein Umgang mit dem eigenen Genius, sein seelisches Einbringen in die eigene Musik“.
Weiter heißt es, es handele sich um eine „wichtige filmische Arbeit, die über ein ‚Theater im Film’ hinausweist“.
(Quelle: http://www.theaterakademie.hfmt-hamburg.de; HWB + )
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Foto: Steffen Gottschling (Thomas Schunke als Engel Asrael)
"Kaiser Overall" im Anmarsch
- Einführungsveranstaltung zu Viktor Ullmanns Kammeroper
"Der Kaiser von Atlantis" -
Der "Kaiser" kommt nach Hamburg ... in Gestalt des tyrannischen Protagonisten
aus Viktor Ullmanns Kammeroper "Der Kaiser von Atlantis", die am Sonntag,
dem 29. November, um 20 Uhr in der Opera stabile der
Hamburgischen Staatsoper ihre Premiere erleben wird –
in der Regie von Nina Kupczyk und unter der musikalischen Leitung von Bruno Merse.
Wer schon vor der Premiere dieser Diplominszenierung der Theaterakademie Hamburg,
die in Kooperation mit der Hamburgischen Staatsoper realisiert wird,
einen Zugang zu dem inhaltlich wie musikalisch ungemein vielfältigen Stück gewinnen möchte,
hat bei der Einführungsveranstaltung eine Woche vor der Premiere Gelegenheit dazu:
Am Sonntag, dem 22. November, um 15 Uhr
in der Alten Bibliothek der Hochschule für Musik und Theater.
Eintritt frei.
Im Gespräch mit Dramaturg Wolfgang Haendeler wird Regisseurin Nina Kupczyk
ihre Sicht auf Ullmanns Werk und den aktuellen Inszenierungsansatz vermitteln.
Zudem präsentieren Ralph Jaarsma (Kaiser Overall),
Katerina Fridland (Bubikopf) und Mindaugas Jankauskas (Ein Soldat)
musikalische Ausschnitte aus der Oper, wobei sie von Georg Mikus am Klavier begleitet werden.
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Stabile der Staatsoper Hamburg
Der Kaiser von Atlantis
oder die Todverweigerung
Bild: Steffen Gottschling
Spiel in einem Akt
Text von Peter Kien
Musik von Viktor Ullmann
Entstehungszeit- und -ort der Oper – das Konzentrationslager Theresienstadt im Jahre 1943 –
weisen den „Kaiser von Atlantis“ als Ausgeburt der Schrecken aus,
die die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Vernichtungsmaschinerie
des „Holocaust“ heimsuchten – darunter auch seine beiden im KZ ermordeten Schöpfer,
der Komponist Viktor Ullmann und dessen Textdichter Peter Kien.
Doch deren tragisch-komischer „Spiel“-Mix aus Lehrstück, Politrevue und Mysterienkult
verweigert sich in der Inszenierung von Nina Kupczyk jeder Betroffenheits-Correctness
und stellt Fragen nach Schuld, Widerstand, Erlösung und (Selbst-)Opferbereitschaft,
die bei aller symbolischen Überhöhung von Krieg und Vernichtung
zuerst eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst einfordern:
eine Erkundung des rechten Lebens in den Zeiten des Wahnsinns.
Musikalische Leitung: Bruno Merse
Regie: Nina Kupczyk
Bühne: Nina von Essen
Kostüme: Caroline Dohmen
Dramaturgie: Wolfgang Haendeler
Choreographie: Sven Niemeyer
Mit: Ralph Jaarsma (Kaiser Overall), Christian Senger (der Lautsprecher), Till Schultze (der Tod),
Tadahiro Masujima (Harlekin), Mindaugas Jankauskas (ein Soldat),
Katerina Fridland (Bubikopf, ein weiblicher Soldat), Svitlana Slyvia (der Trommler)
Camerata Hamburg
Premiere am 29. November 2009, 20 Uhr, Opera Stabile der Staatsoper Hamburg
Vorstellungen am 1., 3., 5., 7., u. 9. November, 20 Uhr
Kartenservice der Staatsoper Hamburg: Tel.: 040-35 68 68,
Mail: ticket@staatsoper-hamburg.de , Online Verkauf: www.hamburgische-staatsoper.de .
Eine Diplominszenierung der Theaterakademie Hamburg
in Kooperation mit der Staatsoper Hamburg
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Am Sonntag, den 25.10.09 um 16 Uhr läuft der Film Des Kindes Mozart im Festivalprogramm
der Filmfestspiele Konstanz
http://www.kurzfilmspiele.de/empfehlung.html
Am Samstag , den 7.11. 09 um 17. 45- bis 18.15 läuft er im Programm
Dritte Nacht des Wissens Hamburg

Des Kindes Mozart@sotto voce in der Nacht - Nacht des Wissens 2009
Listung bei der FBW- Deutsche Film-und Medienbewertung- --Listung „Filme mit Prädikat“-

http://www.fbw-filmbewertung.com/film/des_kindes_mozart_sotto_voce_in_der_nacht
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pressemappe Mozart

Länge: 35 Minuten Bildformat: PAL, 16:9, Farbe Tonformat: Dolby Digital 5.1/2.0
Menü: Animiertes Menü und animierte Kapitelwahl
Bonus: Making Of

Der Film basiert auf der gelichnamigen Theaterfassung der Regisseurin, erschienen im Athena Verlag (Uraufführung bei Radio Bremen 2007 als szenische Oper ohne Oper).
Inhalt: Das Stück wie auch der Film thematisieren die Frage, was es bedeuten kann, nicht nur hochbegabt zu sein, sondern ein Genie, ein Mensch,
von Gott geliebt, wie das Ausnahmetalent Wolfgang Amadeus Mozart.
Aus ständig wechselnden Perspektiven versucht der Film, die vielen Wahrnehmungsebenen des "Wunderkindes" als Klischee und Wirklichkeit in einem
"Akkord der Gleichzeitigkeit" von Musik und Bild und unter dem Gesichtspunkt der philosophischen Psychologie der Identitätsbildung des jungen Wolfgang Amadeus Mozart
in Szene zu setzen.
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