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(…) Als totales, raumgreifendes Theater hat Regisseurin Nina Kupczyk die Oper inszeniert, mit dem Adolf Hitler gemeint ist, in dem aber jeder Diktator zu erkennen ist.
(...) Der ganze Raum der opera stabile wird Bühne für dieses Stück, das so kunstvoll gewitzt Kunst gegen die Unmenschlichkeit setzt. Hörenswert, sehenswert, großes spannendes Theater mit furchtbarer Geschichte auf kleiner Bühne.
NDR/ Hamburg Journal, Peter Gehrkens
„Atmosphärische Dichte“
Es müssen nicht immer wagnersche Dimensionen sein, um einen eindrucksvollen Opernabend zu erleben. (…) Eine Leistung, von der sich manch gestandener Bühnenprofi eine Scheibe abschneiden könnte. Da ist keine Geste, kein Gesichtsausdruck dem Zufall überlassen. (…) Von den zwei überlieferten Schlussszenen hat sich die Regisseurin für die Fassung entschieden, in die Läuterung des Kaisers nicht stattfindet. (…) Eine kluge Wahl. So bleibt Ullmanns Botschaft klar formuliert (…) „Das Opernnetz“, Nicolas Furchert
Es gibt doch noch ernst zu nehmendes Musiktheater in dieser Stadt.
(…) Nina Kupczyk gelingt eine unheimlich dichte und eindringliche Einrichtung, nicht zuletzt durch die Platzierung des Publikums auf Sitzquadern mitten im Spielraum. Die Untoten geistern um die Besucher herum, der Kaiser thront auf einem elektrischen Stuhl, und aus dem umgebenden Kabelnetzwerk (Bühne: Nina von Essen) scheint es kein Entkommen zu geben. Mit messerscharfer Prägnanz exekutiert die Hamburger Camerata unter Bruno Merse die komplexe, szenisch-gestische Musik - wahrhaft aufwühlend!
Hamburger Morgenpost, Christoph Forsthoff
„Geschäftsmann erdrosselt den Tod“
Wir sollten uns den Namen Nina Kupczyk merken. Die junge Regisseurin hat als Diplomandin des Fachs Musiktheaterregie der Theaterakademie Hamburg Victor Ullmanns im Konzentrationslager Theresienstadt 1943 geschriebene Oper "Der Kaiser von Atlantis" inszeniert. Als Koproduktion mit der Staatsoper hatte die im Original weniger als eine Stunde dauernde Legende in vier Bildern in der Opera stabile Premiere - durchweg packend, bildlich bezwingend, musikalisch exquisit (…).
Die Welt Monika Nellissen
„Experimentelle Performance“
(…) Mit eindrucksvollen Bildkompositionen interpretiert der Film die drei verschiedenen Ichs des Wunderkindes. (…) Eindeutig handelt es sich um eine klar erkennbare und wichtige filmische Arbeit, die über ein „Theater im Film“ hinausweist.
Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW)
„Wen die Götter lieben“
(…) Ein kritischer Kontrapunkt mit einer außergewöhnlichen Hommage im gut besuchten Radio Bremen Sendesaal. Nina Kupczyk hat unter dem Titel "Des Kindes Mozart@Sotto voce. in der Nacht" eine hoch assoziative Multi-Media-Inszenierung geschaffen. (…) Nina Kupczyk zeichnet mit ihrer bilderreichen, expressionistisch anmutenden Sprache das Porträt eines Zeit seines Lebens um Liebe ringenden Zerrissenen im Dialog mit seinem zweiten Ich.
Weser-Kurier, Sigrid Schuer
(…) „Eine besonders bemerkenswerte Inszenierung“ (…)
„Buten und binnen“, Radio BremenTV.